Warenkorb anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Jubilar – Geschirrtuch, limitierte Auflage

CHF 150.00

Ca. 40 x 70 cm
Halbleinen
Weiss-Tessanda/Rot
Limitierte Auflage, nur 90 Stk., jedes Tuch ist nummeriert

Bearbeiten
Happy Birthday, liebe Tessanda!

1928 wurde die Manufactura Tessanda gegründet. In der langen Geschichte der Webstube spielten Küchentücher immer eine grosse Rolle. Sie zählen noch heute zu den beliebtesten Artikeln aus dem Hause Tessanda. Zum stolzen 90 Jahre Jubiläum und als Hommage an die vielen Küchentücher, die im Laufe der Zeit über den Ladentisch gingen, ist ein ganz besonderes Geschirrtuch entstanden.

„Jubilar“ – sein bezeichnender Name – ist nicht nur von Hand gewoben. Es wird sogar – wie zur Gründungszeit der Tessanda – Stich um Stich sorgfältig von Hand gesäumt.

Die Naturgarne Leinen im Schuss und Baumwolle in der Kette werden im beliebten Streifenmuster und dem schönen Webmuster verwoben. Die Farbe entspricht, einmalig im Sortiment, der Tessanda-Hausfarbe.

Wir haben nur 90 Exemplare hergestellt. Eine garantiert limitierte Auflage, jedes Tuch wird nummeriert.

Wo gibt es das noch? Handarbeit durch und durch.

Ein einzigartiges Geschenk. Es hät, so langs hät!

 

Waschen
In der Waschmaschine bei 60°. Trocknen lassen und noch leicht feucht mit Dampf bügeln.

 

Gründung der Tessanda
Vor hundert Jahren bot das karge, abgelegene Val Müstair mit seinem markanten Frauenüberschuss wenig bis nichts für die schulentlassene weibliche Bevölkerung. Viele mussten das Bergtal verlassen und für ein geringes Entgeld in den grossen Hotels im Engadin oder noch weiter weg arbeiten. Wer nicht in einen Kleinbauernbetrieb heiraten konnte, blieb oftmals lebenslang als billige Arbeitskraft im Verband der damaligen Grossfamilien. Die Frauen führten oft ein anstrengendes und sehr bescheidenes Leben, mit wenig Aussichten auf Besserung und ein eigenes Einkommen.

Die „Società ad ütil public Val Müstair“ setzte sich seit ihrer Gründung 1910 zur Aufgabe, die Lebens- und Existenzbedingungen der Landbevölkerung in der östlichsten Ecke der Schweiz zu verbessern und zu sichern. Zu den visionären Projekten zählte unter anderem der Anstoss zur Gründung der „Stüva da tesser Val Müstair“ im Jahre 1928.

Für die Verwirklichung der „Münstertaler Webstube“ musste jahrelang hart gekämpft werden. Die Gemeinden, der Kanton, der Bund und viele Gönner von nah und fern unterstützten das Vorhaben. Als das erforderliche Startkapital gesichert war, berief man Floriana Andry aus Ramosch, Lehrerin der Webschule Chur, als Projektleiterin der „Stüva da tesser Val Müstair“. Sie regte als erste Handlung die Erteilung eines Webkurses für interessierte Mädchen aus dem Tal an.

Eine der sechs Teilnehmerinnen war die Handarbeitslehrerin Fida Lori. Sie begeisterte sich für die Webkunst und engagierte sich unverzüglich für eine Webstube im Tal. Ihr Wunsch und ihre Vision waren es, den Münstertalerinnen eine achtbare Arbeitsstelle und die rare Möglichkeit einer anerkannten Fachausbildung als Handweberinnen zu ermöglichen.

Fida Lori wurde die erste Leiterin der Handweberei Tessanda und hat diese viele Jahre lang mit ihrem Gedankengut und Einsatz geprägt.

Sie sage: «Ungeahnte Möglichkeiten liegen in den paar Hölzern eines Webstuhles. So viele, dass wir immer Lernende bleiben.»

Mehr über die Tessanda-Tradition…

zurück zur Übersicht